Chute Mag von CamelBak

von run.de am 9. Juni 2020

Nachdem ich für meine Outdoorfitnesseinheiten, längere Wanderungen oder auch für ein Getränk nachts am Bett nach einer Trinkflasche Ausschau hielt bin ich auf die Chute Mag aus dem Hause CamelBak gestoßen. Es handelt sich übrigens nicht für eine Flasche, die für den Laufsport geeignet ist, da sie recht hohes Eigengewicht hat – unabhängig davon ob man diese in der Variante 0,6 oder 1,2 Liter besitzt.

CamelBak Chute Mag im run.de Test

Es gibt sie nicht nur in zwei verschiedenen Größen sondern auch in zig verschiedenen Varianten. Wer gern kühle oder warme Getränke mitführen möchte, der entscheidet sich für die isolierte Chute Mag – es gibt jedoch auch Getränkeflaschen ohne Isolation und Stahlanteil. Diese sind selbstverständlich leichter.

Zurück zur isolierten Chute Mag. Das Modell mit 1,2 L Füllvolumen hat ein Eigengewicht von knapp 500 Gramm; die 0,6 L Variante rund 300 Gramm.

Sie besteht quasi aus zwei Teilen: der untere Teil in den nicht nur ein Getränk eingefüllt werden kann, sondern es können auch komplette Eiswürfel (unzerkleinert) mit eingefüllt werden. Auch für die Reinigung kann man komplett mit einer Bürste in die Flasche gelangen.

Der Deckel hat einen Clou: die Klappe ist magnetisch und an der Flasche angebracht. Dies hat den Vorteil, dass beim Trinken der Verschluss nicht dauerhaft gegen die Nase oder Wange schlägt. Trinkkomfort hat man indem das Gewinde nicht außerhalb des Trinkbereiches ist, sondern innen. Man reißt sich somit keine Lippen auf, was unter Umständen bei trinken aus PET Flaschen passieren kann. Nachteil ist jedoch, dass die Reinigung des Gewindes etwas schwieriger ist und man hier etwas genau schauen muss, damit keine Rückstände – gerade im Gewinde des Deckels – zurück bleiben. Dann fängt die Flasche schnell an zu müffeln.

Die Flasche ist jedoch auch spülmaschinenfest. Ich putze sie jedoch von Hand. Man kann hierfür einfach einen Spritzer Geschirrspülreiniger in die halb mit Wasser befüllte Flasche geben; diese verschliessen und kräftig für einige Sekunden durchschütteln. Dies ist ausreichend für eine Reinigung der Flasche; den Deckel würde ich separat nochmals schrubben.

Was nirgendwo zu lesen war, aber sicher auch denkbar ist: Man könnte damit auch warmes Essen in Form von Suppen oder Eintöpfen transportieren. Der Hersteller sagt, dass die Wärme bei der kleinen Flaschen 6 bzw. der großen Flaschen 16 Stunden erhalten bleiben soll. Kalte Getränke hingegen 24 bzw. 36 Stunden kühl bleiben sollen.

Der Prozess soll durch Zugabe von Eiswürfeln verlängert werden können.

Mit ca. 10 x 10 x 30 cm ist die Flasche gewiss nicht klein, wer jedoch wandert im Winter und gern warmen Tee mit sich führen will oder Training draussen in der Hitze betreibt und die Flasche nur wenige Meter bis zur Sportstätte tragen muss, für den ist diese Flasche ideal.

Ich nutze sie auch, indem ich mir aus Apfelsaft und Leitungswasser, meine Apfelsaftschorle selbst mische, weil ich den Saftanteil in Fertigprodukten teilweise zu hoch empfinde.

Die Kosten der großen Flasche liegen bei 49,99€ UVP – die kleine (ebenso mit Isolationsbauch) für 34,99€ UVP.

Ich bin froh, dass ich sie im Besitz habe. Sie kommt täglich zum Einsatz und hat sich in der Kürze der Zeit schon gelohnt. Das einzige was mich stört ist nur das innenliegende Gewinde des Deckels auf welches man bei der Reinigung achten muss.

Für mich jedoch eine klare Kaufempfehlung!

#keeponrunning,

euer Flo!


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