LED-Lenser MH10

von run.de am 5. Februar 2020

LED-Lenser MH10 – Stirnlampe im Test

„Der Mond strahlt und Du strahlst zurück“ könnte man evtl. die Power dieser Stirnlampe ebenso umschreiben.
Es ist bereits die dritte Stirnlampe binnen vier Jahren die ich hiermit teste. Es ist ebenso die günstigste in Bezug auf die UVP der Hersteller, aber ich kann soviel verraten: es ist nicht die Schlechteste!

LED-Lenser MH10

Die Verkaufsverpackung ist schlichter und mag vielleicht optisch nicht so ansprechend sein, wie die der Silva Lampen, aber es ist nur Verpackung, die früher oder später im Abfalleimer landet oder in einem Karton mit sämtlichen Verkaufsverpackungen die man im Laufe seines Lebens ansammelt. 

Der Lieferumfang besteht natürlich aus der Stirnlampe selbst, einem Akku, der zwar aussieht wie eine Batterie, aber nicht über ein Batterieladegerät geladen werden kann. Dieser Akku bleibt in der Lampe und wird dort mit einem USB Kabel geladen. Das Kabel liegt natürlich bei, wobei ich auch andere Dinge habe, die ich mit einem USB Kabel bereits lade, also bleibt es in der Verkaufsverpackung.

Dazu gibt es noch eine Anleitung und was es bei Silva nicht gab: ein Täschchen zur Aufbewahrung der Lampe. Man könnte diese Tasche an einem Gürtel festmachen. Jedoch wird a) keiner mit Gürtel laufen und b) muss die Tasche quasi eingefädelt werden, was somit etwas unpraktisch ist. Klettverschluss wäre hier sinnvoller gewesen. Da gibt es auch schon ganz feste auf dem Markt.

Dann liegen noch zwei Filter dabei in rot und grün. Für mich als Läufer sah ich darin noch keinen Verwendungszweck, weshalb die Filter ebenso in der Verpackung blieben.

Vorab: ist die Lampe eingeschaltet auf dem Kopf, das Batteriefach am Hinterkopf, dann sieht man ein kleines rotes Lämpchen das leuchtet.
Zum Tragekomfort kann ich schon soviel verraten, dass mir beide bisher getesten Silva Lampen besser gefallen haben. Der Gummi ist straffer und breiter, sowie vom Material dicker. Die LEDLENSER macht mir im Vergleich einen schlichteren, einfacheren oder auch gern „günstigen“ Eindruck. Gut, sie kostet auch weniger und da darf man auch nicht unbedingt mehr erwarten.

Was auf jeden Fall erwähnenswert ist, das ist natürlich die Ausleuchtung und diese ist bei weitem besser als die beiden bisher getesteten Silvamodelle und somit ein absoluter Kauftip!

Wie bei Silva und sicher auch bei anderen Herstellern gibt es mehrere verschiedene Modi für die Ausleuchtung Eurer Laufstrecke.
In drei Stufen könnt Ihr Euch entscheiden bis zu 600!!! Lumen. 
War bei der zuletzt getesteten Silva im maximalen Leistungsmodus nach ca. 60 Minuten der Akku leer, so werden hier bis zu 10 Stunden erreicht. Auch die Leuchtweite von bis zu 150m kann sich mehr als sehen lassen.

Nun der Kaufpreis: mit 89,99€ ist die Leuchte knapp 90€ günstiger als die Silva Cross Trail X3 und sogar happige 150€ günstiger als die Trail Speed X 3 von Silva. Letztere war schon mit 500 Lumen und 120 Metern Sichtweite mehr als ordentlich, aber eben einer kurzen Akkudauer von 60 Minuten.

Fazit

Wer also etwas für den schmalen Geldbeutel sucht, dabei auf optimale Lichtausbeute, Reichweite und Akkulaufzeit nicht verzichten möchte, der sollte hier definitiv zugreifen.Einziges Manko für mich ist nur der etwas schlichte Tragegummi und die etwas schlichte Verarbeitung gegenüber den Silva-Modellen.

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