Tipps fürs Laufen im Winter!

von run.de am 19. November 2018

Der Winter steht vor der Tür, die ersten Schneeflocken sind bereits vom Himmel gefallen. Bevor es mit den Plätzchen und dem Lebkuchen losgeht, haben viele Menschen nochmal den guten Vorsatz, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen. Eigentlich ist also alles optimal, um einige Kilometer draußen zu drehen. Wenn nur eins nicht wäre: Der Winter.

Bild via Flickr | CC-By 2.0

Mit ein wenig Vorbereitung kann man aber auch im Winter wunderbar trainieren. Die Bewegung an der frischen Luft ist zudem ein perfektes Mittel gegen die Kälte. Damit es mit dem Laufen im Winter gut klappt, braucht man vor allem die passende Kleidung:

Die richtige Laufkleidung: Im Winter das A und O

Laufkleidung sollte es schon sein, die man trägt – damit die Feuchtigkeit nach Außen transportiert wird. Nur eine Baumwollschicht reicht schon aus, um den Abtransport der Feuchtigkeit zu behindern!

Also: Funktionswäsche und Funktionskleidung ist angesagt, wenn man im Winter draußen läuft – damit der Körper trocken und warm bleibt. Die Faustformel für die richtige Kleidung beim Laufen im Winter: Auf den ersten ein bis zwei Kilometern darf man ruhig leicht frieren. Warm wird einem spätestens nach zehn Minuten Lauftraining. Das ist allemal besser also von Anfang an zu warm eingepackt zu sein.

In den meisten Fällen dürften drei Schichten Funktionskleidung dafür ausreichend sein. Auf leichte Laufhandschuhe und auf eine Mütze sollte man bei richtigen Minusgraden nicht verzichten. Eine Mütze ist auch besser als ein Stirnband, da die Körperwärme dabei weiter über den Kopf entweichen kann. Ein leichtes Tuch vor dem Mund kann helfen, das Gesicht warm zu halten und dafür zu sorgen, dass man nicht allzu kalte Luft einatmet.

Laufschuhe im Winter: Grip und Dämpfung sind wichtig

Auf dem Winterboden kommt es auf ein gutes Profil mit gutem Grip an. Ist der Boden gefroren, dann sollte man auch eine gute Dämpfung im Schuh haben. Trail-Schuhe sind bei Schnee und Matsch nicht verkehrt, geraten auf gefrorenem, harten Boden jedoch oft an ihre Grenze, da die Sohle dafür zu fest ist.

Weitere kleine Tipps für Läufe im Winter

Extrem lange Läufe sollte man besser auch auf die warmen Monate verschieben. Es ist aber nichts dagegen einzuwenden, im Winter eine Stunde oder auch 90 Minuten,  draußen zu laufen, wenn man gut trainiert ist. Das gilt alles zumindest so lange, wie die Temperaturen nicht unterhalb von zehn Grad minus liegen. Ab dann wird es draußen einfach zu ungemütlich, um längere Zeiten zu laufen. Dann sollte man doch lieber aufs Laufband, ins Schwimmbecken oder aufs Rad im Fitness-Studio umsteigen.

Laufen bei Kälte strengt stärker an als Laufen bei Wohlfühltemperaturen. Um im Notfall nicht allein im tiefen Wald zu stehen, sollte man Laufstrecken suchen, die nicht zu weit von den eigenen vier Wänden – mit warmer Dusche – wegführen oder man sollte zumindest ein voll geladenes Handy mit auf den Weg nehmen (denkt dran: Bei Kälte lässt die Akku-Kapazität schneller nach).

Der Lauf durch die winterliche Natur hat was: Das Knirschen und Knacken des Schnees, die Ruhe, die weiße Landschaft. Wäre schade wenn man sich das entgehen lassen würde. Und wenn man dann zu Hause ist, nichts wie raus aus der nassen Kleidung und rein in die heiße Dusche. Wer sich und seinem Körper dann noch was Gutes tun möchte, darf sich auch noch einen Gang in die Sauna gönnen.

Deshalb gilt auch im Winter: #keeponrunning 


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